Während meines Praktikums im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung bekam ich die Gelegenheit, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen ihres Podcast-Formates zu interviewen. Anlass war das Gedenken an die Befreiuung des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: #WeRemember

Das Interview ist Teil der Podcast-Reihe Die Kanzlerin direkt. Die Bundeskanzlerin betont darin, dass es nach wie vor wichtig ist, an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern. Dafür müsse man „unser Konzept der Gedenkstätten stärken und auch in gewisser Weise verändern.“ Weiterhin fordert sie, sich „mit aller Kraft dem Antisemitismus, aber auch dem Fremdenhass und dem Hass auf das Fremde insgesamt“ entgegenzustellen. Sie sei sehr froh, „dass es wieder jüdisches Leben in Deutschland gibt. Und dass das möglich ist, dafür möchte ich mit ganzer Kraft eintreten.“

Als Mitglied des Bundestages werde sie sich zudem die aktuelle Petition an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble „sicherlich sehr genau anschauen“. Der Tagesspiegel berichtete. In der Petition (HIER im Wortlaut) fordern 84 Fachleute und Personen des öffentlichen Lebens, 2019 auch an diese Gruppe von Verfolgten sowie an lesbische Frauen und andere aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung Benachteiligte und Ausgegrenzte im Rahmen der Gedenkstunde im Bundestag zu erinnern.

SPIEGEL Online, ZEIT Online und Welt.de haben das Interview zum Anlass ihrer Berichterstattung gemacht.

Das komplette Interview können Sie sich hier anschauen:

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